Postbusgeschichten

       Am 15. Nov. 2015 veranstaltete das Kath. Bildungswerk Steinfeld im Rahmen der Steinfelder Kulturtage einen Familiennachmittag, zu dem es auch den bekannten Schriftsteller Hans Müller aus Rennweg eingeladen hat. Frau Annemarie Haring, Leiterin des Kath. Bildungswerkes Steinfeld, konnte dazu ein überaus zahlreich erschienenes Publikum begrüßen, in dem sich auch die Regionalreferentin der Kath. Aktion, Frau Ingrid Sommer, sowie auch die Obfrau des Kulturausschusses Steinfeld, Katja Regittnig, befanden.

     Hans Müller, ein Lehrer aus Rennweg, der auch bei uns an der ehemaligen Rottensteiner Schule schon ausgeholfen hat, las aus seinem Buch „Postbusgeschichten“, in dem er Begebenheiten gesammelt hat, die sich in den Postbussen nicht nur in ganz Österreich, sondern sogar auch in Afrika zugetragen haben. Bei Kaffee und Kuchen entwickelte sich ein lustiger Nachmittag, denn die in humorvoller Art vorgetragenen Geschichten waren manchmal schon fast abenteuerlich und ließen bei so manchem Zuhörer kein Auge trocken bleiben.

     Den musikalischen Rahmen bildeten „de VIERE do“, die mit ihrem feinen Alpinfolk das Publikum zwischendurch begeisterten. Es war eine gelungene Veranstaltung, bei der man fast eine größere Räumlichkeit benötigt hätte, denn der Saal im Jordanhof platzte aus allen Nähten.

                                                                                         „Der Beobachter“

für seine Gschichtl'n nahm er schon mal seine Gitarre zur Hand
für seine Gschichtl'n nahm er schon mal seine Gitarre zur Hand
das Publikum amüsierte sich köstlich
das Publikum amüsierte sich köstlich
"de VIERE do" unterhielten das Publikum mit ihrer einzigartigen Musik
"de VIERE do" unterhielten das Publikum mit ihrer einzigartigen Musik
selbstverständlich gab es die "Postbusgeschichten" beim Autor auch zu erwerben
selbstverständlich gab es die "Postbusgeschichten" beim Autor auch zu erwerben
 unser Stuckateur Josef Pirker im Gespräch mit seinem ehemaligen Hauptschullehrer
unser Stuckateur Josef Pirker im Gespräch mit seinem ehemaligen Hauptschullehrer

Fotos - "Der Beobachter"

Vortrag - Systemische Kieferorthopädie

Auf Einladung  des Katholischen Bildungswerkes hielt am 1.Okt. 2015 im Sitzungssaal der Gemeinde Steinfeld , Dr. Harald Planegger, Kieferorthopäde und Zahnarzt aus Klagenfurt, einen interessanten Vortrag über systemische Kieferorthopädie ab.

  Frau Annemarie Haring, Leiterin des Kath. Bildungswerkes Steinfeld, konnte dazu neben dem zahlreich erschienenen Publikum auch die Regionalreferentin der Kath. Aktion, Frau Ingrid Sommer, begrüßen.

     Eigentlich hätte dieses Referat eher vor fortgeschrittenen Studenten dieses Faches abgehalten werden sollen, denn die wissenschaftliche Komponente dieses komplexen Themas hat anfangs sicherlich nicht nur mich etwas überfordert. Erst im Laufe dieses Vortrages und an Hand verschiedener Beispiele und Fotos fing man an zu begreifen, welche immens große Auswirkungen ein fehlgestelltes Kiefer oder Zähne auf das Verhalten, bzw. Wohlbefinden des menschlichen Körpers haben. Fehlstellungen einzelner Körperteile bzw. des Körpers, Kopfschmerzen usw. haben in eben diesem Kieferbereich sehr häufig ihre Ursachen. Mit welchen Methoden man diesen oft sehr schmerzhaften Entwicklungen entgegentreten kann, erläuterte Dr. Planegger an Hand von Fotos und Erfahrungen aus seiner langjährigen Praxis.

     Leider endete dieses Referat mit einer wirtschaftlichen und politischen Weltanschauung aus seiner Sichtweise, das mit dem ursprünglichen Thema absolut gar nichts zu tun hatte . Es wäre für so manchen sicher sehr  interessant gewesen, nur an diesem Abend war es fehl am Platz. Schade, denn es war ein aufschlussreicher und interessanter Vortrag, den er zuvor dem Publikum präsentiert hatte.

                                                                                       „Der Beobachter“

Dr. Harald Planegger bei seinem interessanten Vortrag
Dr. Harald Planegger bei seinem interessanten Vortrag
einige Themengebiete der Kieferorthopädie auf der Leinwand
einige Themengebiete der Kieferorthopädie auf der Leinwand

Fotos - "Der Beobachter"

Jakobsweg - "Über Bewegung zur Begegnung"

     Zu einem Vortrag der etwas anderen Art gestaltete sich die Präsentation des Jakobsweges in Spanien von Dr. Ingeborg und Peter Rupitsch am Mi, den 21. April 2015 im Kultursaal Steinfeld.

   Nach den einleitenden Worten von Annemarie Haring, der Leiterin des Kath. Bildungswerkes Steinfeld moderierten Ingeborg und Peter Rupitsch den französischen Weg des Jakobsweges, den sie in zwei Teilen (2002 u. 2003) beschritten hatten, auf eine Art und Weise, die sich wohltuend von den zum Teil lautstarken Multi-Media Shows unterschied.

        In einem angenehmen Tonfall und in einer sehr persönlichen Art schilderten sie abwechselnd ihre Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen mit den dort lebenden Menschen, wobei zwischendurch und am Ende des Vortrages diese auch bildlich zum Ausdruck gebracht wurden. Bei dieser Bildpräsentation herrschte unter den Zuhörern fast eine andächtige Stille, zu der nicht nur die wundervollen Landschaftsaufnahmen und Bilder von der Kathedrale Santiago de Compostella beitrugen, sondern auch die dazu passende musikalische Untermalung. Auch eine zwischenzeitlich aufgetretene technische Panne (Beamer) konnte diese Stimmung nicht kippen.

    Mit einem kleinen Buffet endete dieser eher fast besinnliche und doch aufschlussreiche Vortrag über einen Teil des Jakobsweges, der jedes Jahr von Menschen aus aller Welt auf verschiedenste Arten (zu Fuß, zu Pferd, mit dem Rad oder auch mit dem Rollstuhl) begangen wird.

                                                                                        „Der Beobachter“                                                                                                                                     

Peter u.Ingeborg Rupitsch präsentierten abwechselnd den Jakobsweg
Peter u.Ingeborg Rupitsch präsentierten abwechselnd den Jakobsweg
Wanderhut und Schlafdecke gehörten natürlich zur Ausrüstung
Wanderhut und Schlafdecke gehörten natürlich zur Ausrüstung

Fotos - "Der Beobachter"

"Heiteres und Besinnliches" von und mit Pepi Wurzer

                     Am 18. März 2015 fand im Kultursaal Steinfeld im Rahmen des Jahres-Bildungsprogrammes des Kath. Bildungswerkes ein Abend mit dem Literaten Pepi Wurzer aus Lienz statt. Frau Annemarie Haring, Leiterin des Kath. Bildungswerkes Steinfeld, konnte dazu auch die Regionalreferentin der Kath. Aktion, Fr. Ingrid Sommer, sowie das Männerensemble „Drauburg“ unter der Leitung von Helmut Sommer, das für die gesangliche Umrahmung dieses Abends sorgte, begrüßen.

      Pepi Wurzer, ein für seine fast 90 Jahre äußerst vitaler und vor allem sehr humorvoller Geschichtenerzähler, unterhielt  das begeisterte Publikum mit Auszügen aus seinen zwei Büchern, „Heiteres und Besinnliches“ und „So a Witz“, die vor Ironie und verschmitztem Humor nur so strotzen, auf’s  Köstlichste. Dazwischen erfreuten die „Drauburger“ mit ihrem reichhaltigen Repertoire die Zuhörer.

        Im Anschluss der Veranstaltung konnte man seine Bücher erwerben, der Reinerlös fließt ausschließlich karitativen Zwecken zu. Auch einige kulinarische Häppchen waren für das Publikum bereitgestellt.  Es war einfach ein gelungener Abend, bei dem kein Auge trocken blieb.                                                               

                                                                                      „Der Beobachter“

                                                                                                                                       

Pepi Wurzer unterhielt das Publikum mit seinem feinen Humor köstlich
Pepi Wurzer unterhielt das Publikum mit seinem feinen Humor köstlich
v.lk. Chorleiter Helmut Sommer, Pepi Wurzer, Fr. Annemarie Haring, Fr. Ingrid Sommer - bei der Buchpräsentation
v.lk. Chorleiter Helmut Sommer, Pepi Wurzer, Fr. Annemarie Haring, Fr. Ingrid Sommer - bei der Buchpräsentation
hier blieb kein Auge trocken
hier blieb kein Auge trocken

Fotos - "Der Beobachter"

50-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Hermann Rindler

        Unter großer Beteiligung der Steinfelder Bevölkerung sowie seinen Angehörigen, Verwandten und Bekannten aus seinen ehemaligen Wirkungsstätten, feierte Pfarrer Hermann Rindler am 6. Juli 2014 in der Pfarrkirche Steinfeld sein 50-Jähriges Priesterjubiläum.

         Gemeinsam mit Dechant Mag. Harald Truskaller, Diakon Peter Granig und Msgr. Dr. Anton Granitzer, der auch die Laudatio an den Jubilar hielt und die Glückwünsche sowie den Dank von Bischof Dr. Alois Schwarz übermittelte, feierte Pfarrer Hermann Rindler diese schlichte, dafür aber sehr feierlich gestaltete Jubiläumsmesse, gesanglich umrahmt vom Gemischten Chor Steinfeld und begleitet von Hr. Rudolf Klary an der Orgel.

         In seiner Dankesrede bedankte er sich bei allen, die ihn in seinem Leben und in seinem bisherigen Wirken als Seelsorger unterstützt haben und es freute ihn sichtlich, dass ihm auch seine Lieblingssängerin, die vom Rundfunk und Fernsehen bekannte Interpretin, Monika Martin, ihre Aufwartung zu seinem Jubiläum machte. Bürgermeister Ewald Tschabitscher und Lyrikerin Andrea Schmiedl beleuchteten in ihren Festreden in teils ergreifenden, teils aber auch in heiteren Worten das Wirken des Pfarrers und des Menschen Hermann Rindler.

       Im Anschluss an den Festgottesdienst wurden ihm vor der Kirche von den Vertretern der anwesenden Vereinsabordnungen (Trachtenkapelle, MGV, Gemischter Chor, Feuerwehren, Schützenkorps u.a.) noch die Glückwünsche übermittelt sowie kleine Geschenke überreicht. Mit einem Ehrensalut vom Uniformierten Schützenkorps, einem Marsch von der Trachtenkapelle und auf seinen besonderen Wunsch, dem Lied „In der Mölltal-Leit’n…“ von beiden Chören gemeinsam gesungen, endete dieser sehr feierliche Festakt.

          Bei der anschließenden sehr großzügigen Agape durch den Pfarrkirchenrat, konnten die zahlreichen Kirchenbesucher bei ein paar Gläschen und Häppchen noch eine Weile zusammensitzen und sich gemütlich unterhalten.

                                                                                     "Der Beobachter"

 

der Festgottesdienst

völlig ausgelastet war diesmal die Kirche zu seinem Jubiläum
völlig ausgelastet war diesmal die Kirche zu seinem Jubiläum
die Lyrikerin Andrea Schmiedl trug ihre Laudatio auf humorvolle Art vor
die Lyrikerin Andrea Schmiedl trug ihre Laudatio auf humorvolle Art vor
diese weltliche Laudatio scheint auch den kirchlichen Würdenträgern gefallen zu haben
diese weltliche Laudatio scheint auch den kirchlichen Würdenträgern gefallen zu haben
Bürgermeister Ewald Tschabitscher überreicht dem Jubilar eine "Wegzehrung" für seinen Erholungsurlaub, den er demnächst antritt
Bürgermeister Ewald Tschabitscher überreicht dem Jubilar eine "Wegzehrung" für seinen Erholungsurlaub, den er demnächst antritt

im Anschluss an die Hl. Messe

das Uniformierte Schützenkorps feuerte einen Ehrensalut für den Jubilar ab
das Uniformierte Schützenkorps feuerte einen Ehrensalut für den Jubilar ab
auch die Vertreter der Feuerwehren Steinfeld, Radlach u. Gerlamoos stellten sich mit einem Präsent ein
auch die Vertreter der Feuerwehren Steinfeld, Radlach u. Gerlamoos stellten sich mit einem Präsent ein
die Vereine sind zur Gratulation angetreten
die Vereine sind zur Gratulation angetreten

die Agape

Sängerin Monika Martin bei der Gratulation und Übergabe ihres Präsents, das den Jubilar besonders erfreute
Sängerin Monika Martin bei der Gratulation und Übergabe ihres Präsents, das den Jubilar besonders erfreute
gut gelaunt - Monika Martin und Andrea Schmiedl
gut gelaunt - Monika Martin und Andrea Schmiedl
auch diese beiden Generationen unterhielten sich prächtig
auch diese beiden Generationen unterhielten sich prächtig
auch dieses nette Paar ließ sich die Köstlichkeiten der Agape schmecken
auch dieses nette Paar ließ sich die Köstlichkeiten der Agape schmecken

Für diese traumhaften Fotos war einmal mehr - Albert Petutschnig - verantwortlich !

"Lyrisch-musikalischer Nachmittag"

     Das Katholische Bildungswerk lud am So., den 10. Nov. 2013 im Rahmen der Steinfelder Kulturtage zu einem „lyrisch- musikalischen Nachmittag mit Andrea Schmiedl und der Familienmusik Peitler aus Rennweg ein.

                Bei Kaffee und Kuchen verbrachte das überaus zahlreich erschienene Publikum einen sehr besinnlichen Nachmittag mit sehr tiefgreifenden Geschichten von Andrea Schmiedl, die zum Teil auch aus ihrer persönlichen Kindheit entstanden. Musikalisch umrahmt wurden die Lesungen aus ihren Büchern von der Familienmusik Peitler, die mit ihren Liedern eine feierliche vorweihnachtliche Stimmung im Saal erzeugten, die eine regelrechte Wohltat im Gegensatz zur Hektik im heutigen Leben war.

         Pfarrer Hermann Rindler war sichtlich gerührt, als er am Ende dieses wirklich eindrucksvollen Nachmittages den mitwirkenden Teilnehmern noch Blumen als Dank für diese gelungene Veranstaltung überreichte.

                                                                                         „Der Beobachter“

 

Pfarrer Hermann Rindler mit Autorin Andrea Schmiedl
Pfarrer Hermann Rindler mit Autorin Andrea Schmiedl
die Familienmusik Peitler bei einer ihrer eindrucksvollen musikalischen  Darbietungen
die Familienmusik Peitler bei einer ihrer eindrucksvollen musikalischen Darbietungen
bei Kaffee und Kuchen genoss das zahlreich erschienene Publikum den besinnlichen Nachmittag
bei Kaffee und Kuchen genoss das zahlreich erschienene Publikum den besinnlichen Nachmittag
auch der Gerlamooser Künstler Valentin Tributsch erwarb ein Buch von Andrea Schmiedl
auch der Gerlamooser Künstler Valentin Tributsch erwarb ein Buch von Andrea Schmiedl

Fotos - "Der Beobachter"

Monika Martin - "Konzert für die Seele"

 

       „Es war eines der schönsten Kirchenkonzerte für mich überhaupt“ strahlte Schlagerstar MONIKA MARTIN überglücklich im Gespräch mit Moderator Walter Widemair. Kein Wunder, wurde dem aus weiten Teilen des Landes – einige Fans kamen sogar aus Holland - angereisten Publikum an diesem unvergeßlichen Abend doch ein wahrhaft superlatives Programm geboten.

          Bereits im musikalischen Vorspann durfte man den herrlichen Interpretationen des Gemischten Chores Steinfeld lauschen. Der von Oswald PUCHREITER bewährt geleitete ausgewogene Klangkörper bot einen bunten Querschnitt durch sein vielseitiges Programm, insbesondere bei den gefühlvoll vorgetragenen Kärntnerliedern wurde die beseelende Wirkung von Musik und Wort an diesem Abend immer spürbarer.

         Aufgelockert wurden die Darbietungen durch der Lyrikerin Andrea SCHMIDL, deren tiefsinnige Betrachtungen manch Gänsehaut produzierten. Die Gedichte bzw. Geschichten der in Wolfsberg geborenen Autorin sind aus dem Leben gegriffen und von Erfahrung geprägt. In sensibler Wortwahl und einer für alle verständlichen Herzenssprache vermitteln die Inhalte tiefen Lebensbezug, vor allem aber die Hochschätzung gegenüber wahren Werten des (Miteinander)Lebens. Liebenswürdig und in allem authentisch hinterlässt Andrea Schmidl Gefühle der Dankbarkeit, welche bei ihr stets als „Gedächtnis des Herzens“ zu verstehen sind. Eine Bereicherung für jede stille Stunde als Rufezeichen für all jene, die sie bisher noch nicht kannten.

         

Punktgenau um 19.00 Uhr betrat dann der Star des Abends, MONIKA MARTIN, die Bühne.

        Eingebettet in ein Meer von rötlichem Kerzenlicht war die Künstlerin sichtlich ergriffen von der Liebe und Begeisterung, mit der man ihr an diesem Abend ein an Herzlichkeit nicht zu überbietendes Ambiente herbeizauberte. Flackern überall, wo man hinsah, im Hintergrund der glühend erleuchtete Altar, da war von Beginn an klar, wie gegenwärtig die Seele für alle war. Der „Stille Star“ aus Graz machte durch sensibelsten Vortrag und ebenso rührige verbindende Worte alles Dargebotene zu einem klingenden Geschenk. Egal, ob weltliche oder sakrale Literatur, die liebenswerte Steirerin erobert wie eine Königin die Herzen der Zuhörer, Liebe und Sehnsucht, stilles Schweigen und zartes Hoffen, vor allem aber auch Glaube und Hoffnung tragen die Lieder von Monika Martin direkt dorthin, wo die Seele ihr Zuhause hat.

          Nicht selten fast zerbrechlich leise, intoniert die Sängerin auch in schwierigen Tonlagen bravourös, der zarte Sitz und silberne Glanz der unverkennbaren Stimme haben die Künstlerin zur Ausnahmeerscheinung gemacht. Unnachahmbar ist ihr musikalisches Profil, das von Glaubwürdigkeit und Besonderheit lebt, eine künstlerische Fährte, die immer wieder tiefe (mit)menschliche Spuren hinterlässt.

              Mit Fortdauer des Abends entwickelte sich ein für eine Kirche ungewohntes Konzertgefühl, das wohlige Miteinander von Musik und Publikum, das Fallen der Schranken und die bis zuletzt greifbare „Knister-Stimmung“ erlebten im gemeinsam gesungenen „Großer Gott, wir loben Dich“ einen denkwürdigen Höhepunkt. Konzert-Initiator Pfarrer Hermann RINDLER ließ zur Freude der Besucher seinen Begeisterungs-Kundgebungen freien Lauf. Blumen- und Kerzengschenke sowie ein herzliches sich Umarmen waren Zeichen der Dankbarkeit für ein wunderbar gestaltetes Konzert.

          Wenngleich die neu gekauften Schuhe der Kunstlerin ein barfußes Singen gegen Ende des Abend notwendig machten, die Druckstellen der Fußbekleidung waren – zur allgemeinen Aufheiterung - wohl das Einzige, das man da kritisieren konnte.

     Das restlos begeisterte Publikum nützte nicht nur die Gelegenheit der Autogrammstunde, sondern – bei herrlichen Sommertemperaturen- auch das tolle „After-Show“ Angebot der Mitarbeiter des Pfarrkirchenrates, sodaß der von fröhlichen und sichtbar zufriedenen Menschen überfüllte Kirchplatz bei bestem Weinangebot noch für Stunden zum Orte herzlicher Gemeinsamkeit werden durfte.

              Alles in Allem, Steinfeld ist zur längst zur Geburtsstätte guter Veranstaltungsideen geworden.

Das „Konzert für die Seele“ wird einmal mehr nicht zuletzt in der perfekten fotografischen Dokumenation von Albert Petutschnig allen in herzlichster Erinnerung bleiben.

Ein großes Dankeschön an alle Gestalter und Mitarbeiter!

                                                                                        Walter Widemair

Pfarrer Hermann Rindler scheint begeistert zu sein
Pfarrer Hermann Rindler scheint begeistert zu sein

Fotos - Albert Petutschnig