Segnung - Geschiebesperre Radlacher Bach - 2017

 

      Unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung von Radlach, aber auch von Steinfeld, fand am 5. August die Segnung der Geschiebesperre Radlach statt..... 

 

die mächtige Sperre im jetzigen Zustand
die mächtige Sperre im jetzigen Zustand

 

.....Bürgermeister Ewald Tschabitscher konnte dazu auch die für die Errichtung der Sperre zuständigen Vertreter der Wildbachverbauung, Ing. Werner Tributsch und Polier Michael Neuwirther, Pfarrer Franz Mdryk sowie Vertreter der FF Radlach und des Steinfelder Gemeinderates begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde diese kleine Feier vom MGV Steinfeld.....

 

die Bevölkerung war zahlreich zur Segnung erschienen
die Bevölkerung war zahlreich zur Segnung erschienen

 

.....Bgm. Ewald Tschabitscher berichtete über die sehr angespannte Gefahrensituation im Jahre 2014, wobei am westl. Rottenstein ein Hang mit ca. 150.000 m3 Material abzurutschen drohte und die Bevölkerung in Radlach massiv gefährdete. Angesichts dieser Situation musste rasch gehandelt werden und die Gemeinde Steinfeld ermöglichte in Zusammenarbeit mit Wildbachverbauung, Land u. Bund den Bau dieser Geschiebesperre in kürzester Zeit, wobei die anfängliche Dimension dieser Sperre auf Grund von Unwetterereignissen in N-Tirol noch einmal erhöht wurde.....

 

für die musikalische Umrahmung sorgte der MGV Steinfeld
für die musikalische Umrahmung sorgte der MGV Steinfeld

 

.....2,5 Millionen Euro wurden investiert, wobei der Beitrag der Gemeinde Steinfeld 12% (ca. 300.000 €) betrug. In dieser Summe ist auch die Sanierung, der durch die Errichtung dieses Bauwerkes etwas mitgenommene Straße zum Gh. Ranner hinauf enthalten. Die Bauzeit betrug knapp 2 Jahre, wobei auch das Bachbett Richtung Landesstraße teilweise saniert wurde und eine weitere Feingeschiebesperre im unteren Bereich errichtet wurde.

 

   Ing. Werner Tributsch von der Wildbach u. Lawinenverbauung berichtete in seiner Rede, dass der Radlacher Bach schon in früher Zeit „ ka stilles Waserle“ war und in Abständen von ca. 50 Jahren immer wieder für Unruhe unter der Radlacher Bevölkerung sorgte. Er erklärte auch, warum man sich schließlich zum Bau dieser Sperre entschied – die geologischen Umstände in diesem Abrutschgebiet mit ca. 4 ha, ließen nicht viel andere Möglichkeiten zu.....

 

Pfarrer Franz Medryk segnete die Sperre
Pfarrer Franz Medryk segnete die Sperre
Mitglieder der Radlacher Feuerwehr
Mitglieder der Radlacher Feuerwehr

 

.....nach der Segnung dieses imposanten Bauwerkes durch Pfarrer Franz Medryk, bedankte sich Bgm. Tschabitscher noch einmal bei der FF Radlach für ihren unermüdlichen Einsatz während dieser gefahrvollen Zeit und lud anschließend alle Anwesenden auf ein Essen u. Getränk, köstlich zubereitet von der FF Radlach, an Ort und Stelle ein.                                                                                                        „Der Beobachter“

 


Chronologie der Sperre

9. April 2014

Schlägerungsarbeiten durch das Bundesheer
Schlägerungsarbeiten durch das Bundesheer

Baubeginn der Sperre - Ende Okt. 2014

Fortführung der Arbeiten - 10.3. 2015

Anfang März 2015 wurden die Arbeiten fortgeführt
Anfang März 2015 wurden die Arbeiten fortgeführt

Firstfeier am 11. Sept. 2015

der letzte Sperrenabschnitt ist fertigbetoniert
der letzte Sperrenabschnitt ist fertigbetoniert

Feingeschiebesperre im Unterlauf - Fertigstellung 2016

Bereich der Feingeschiebesperre - Nähe Fleischhacker Walter
Bereich der Feingeschiebesperre - Nähe Fleischhacker Walter

Fotos - "Der Beobachter"