"Malerei u. Objekte" von Johanna Tschabitscher

    Eines sensationellen Zuspruches erfreute sich am Fr. 29. April 2016 eine Ausstellung von Johanna Tschabitscher, die ihre Werke unter dem Titel „Malerei & Objekte“ im altehrwürdigen Wallnerhaus erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Unter dem Motto „gehversuche“ versuchte die anscheinend spätberufene Künstlerin mit ihren Bildern und Objekten jene Stimmungslage auszudrücken, in der sie sich nach einer für sie sicherlich schwer zu bewältigenden Zeit befand.

am Zugang zum Wallnerhaus wurde der Besucher von einem Objekt empfangen, das die Künstlerin als "kopfüber" betitelte
am Zugang zum Wallnerhaus wurde der Besucher von einem Objekt empfangen, das die Künstlerin als "kopfüber" betitelte

    Erst in der jüngsten Vergangenheit begann sie ihr verstecktes Talent auszuleben und es ist ihr mit diesen Bildern, hauptsächlich in Acrylfarben auf Leinen, manchmal kombiniert mit Öl-Wachskreide (Stiften), auch sehr gut gelungen.


    Bürgermeister Manfred Fleißner, der es sich wie so viele Freunde und Bekannte von Johanna, nicht nehmen ließ, bei dieser Vernissage dabei zu sein, freute sich ganz besonders, dass sie sich für ihre erste Ausstellung ausgerechnet das geschichtsträchtige Wallnerhaus auserkoren hat. Er wünschte Johanna, die ja einen Teil ihres bisherigen Lebens in der Gemeinde Kleblach/Lind verbrachte, für die weitere Zukunft alles Gute und viel künstlerischen Erfolg.


    Auch der bekannte Berger Bildhauer und Künstler, Hans Peter Profunser, machte ihr seine Aufwartung und brachte den vielen Besuchern die tiefsinnigen Beweggründe als  Antriebsmittel zu dieser Art von Malerei etwas näher.


   Für die musikalische Umrahmung sorgte das Duo Gudrun Schindler und Heidi Strauß vom Ensemble „ein.horn“, das mit ihren eigenwilligen Musikkompositionen das Publikum begeisterte und damit das perfekte Ambiente des Wallnerhauses wohltuend abrundete.


  Der Johanna war die Freude über den überwältigenden Zuspruch sichtlich anzusehen, ihre Ansprache geriet daher mit dem Hinweis auf ihre Vorredner, „die ja eh schon alles gesagt hätten“, dementsprechend kürzer, dafür emotionaler. 


   Bei einem Glaserl Sekt und einigen Köstlichkeiten vom hervorragend zubereiteten Buffet, konnten sich die Besucher noch lange über die Werke von Johanna unterhalten, bei denen doch etliche einen größeren Interpretationsspielraum hinterließen.

                                                                                                 "Der Beobachter"


weitere Impressionen

Fotos - "Der Beobachter"