Wassererlebnisweg -                     Gnoppnitzbach - Greifenburg

Da die Wettervorhersagen am  Mi, den 27. Juli 2016,  für die 2. Tageshälfte nicht unbedingt günstig waren, nahm ich die Gelegenheit wahr, einmal den Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach in Greifenburg zu begehen.

 

      Vom Hörensagen her sollte diese Wanderung entlang des Gnoppnitzbaches sehr aufschlussreich und vor allem wildromantisch sein. Ich kann sagen, ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil, es hat das, was mir über diesen Wassererlebnisweg berichtet wurde, sogar übertroffen...

das einladende "Eingangsportal" des Wassererlebnisweges
das einladende "Eingangsportal" des Wassererlebnisweges

....bereits der Eingang zu diesem Trail ist so gestaltet, (Fahnen, Panoramatafel, originelles „Eingangstor“) dass man regelrecht Lust auf die bevorstehende Wanderung bekommt.

 

Gleich danach überschreitet man auf einer schmalen Brücke den Bach, wobei man von hier aus schon einen Blick auf eine 2-stufige Talsperre werfen kann, an der eine voll funktionierende Kornmühle das Interesse des Wanderers weckt....

voll funktionstüchtig ist diese Kornmühle
voll funktionstüchtig ist diese Kornmühle
im Inneren der Kornmühle ist allerlei damals gebräuchliches Werkzeug zur Schau gestellt
im Inneren der Kornmühle ist allerlei damals gebräuchliches Werkzeug zur Schau gestellt

....nach einer Besichtigung des Inneren derselben, geht es an einem Meditationsplatz vorbei zu einem Kneipplatz mit einer Holzskulptur, die eine Nymphe darstellt. Schautafeln am Wegesrand informieren die Wanderer über Schlucht-Flora- u. Fauna, sowie über die Fuhrleute und ihre Holzbringung....

eine wundervoll geschnitzte Nymphe behält den Kneipp-Platz im Auge
eine wundervoll geschnitzte Nymphe behält den Kneipp-Platz im Auge

....weiter geht es zu einem Stufenstein und einem Kinderspielplatz, natürlich mit einem Wigwam, ehe man zur sogenannten "Schermwand" kommt, unter der früher die Fuhrleut Schutz vor Unwetter suchten und unter der altes Fuhrgerät und Werkzeug gelagert ist....

dieser fast höhlenartige Platz diente als "Scherm" für die Fuhrleut
dieser fast höhlenartige Platz diente als "Scherm" für die Fuhrleut

....danach geht es zu einem sogenannten Kraftplatz mit einer Krafthütte und einem Kraftbrunnen, aus dem man einen „Kraftschluck“ für die weitere Wanderung nehmen kann. Am Butterbründl vorbei gelangt man schließlich zur Fuhrleut-Hütte, die diesen als Jausnrast diente. Ein Kletterfelsen sowie ein kleiner Forellenteich bilden zusammen mit der Hütte den gemütlichen, kinderwagengerechten und sehr gepflegten 1. Teil des Wassererlebnisweges....

hier kann man für den beschwerlicheren Weiterweg nochmals Kraft tanken
hier kann man für den beschwerlicheren Weiterweg nochmals Kraft tanken
die Fuhrleut-Hütte ist die letzte Station, bevor es weiter in die Gnoppnitzbach-Schlucht geht
die Fuhrleut-Hütte ist die letzte Station, bevor es weiter in die Gnoppnitzbach-Schlucht geht

....ab hier überschreitet man über die „Fuchsreidenbrücke“ den jetzt schon etwas wilder werdenden Bach und gelangt über einen schmalen, teilweise sehr steilen Steig in der beginnenden Schlucht die Fuchsreidnsperre, bei der der „Beobachter“ wegen der unsicheren Wetterlage Halt machte und den Rückweg antrat.... 

die "Fuchsreidn-Brücke"
die "Fuchsreidn-Brücke"

....den weiteren Wegverlauf über Haselboden, Villacher Tor und Mühlboden werde ich aber in der nächsten Zeit in Angriff nehmen.

 

   Auf alle Fälle war es bis hier her ein Genuss, diesen wildromantischen Erlebnisweg mit all seinen lehrreichen und gepflegten Stationen  zu begehen.... 

bei der "Fuchsreidn-Sperre trat der "Beobachter" den Rückweg an
bei der "Fuchsreidn-Sperre trat der "Beobachter" den Rückweg an

....Gratulation aber auch dem „Erfinder“, Gestalter u. Pfleger dieses wunderbaren Trails, Hr. Kurt Moser, der, wie er mir in einem kurzen Gespräch, das ich bei meiner Wanderung mit ihm führte, erzählte, dass er 2001 mit den ersten Einrichtungen anfing, diese kontinuierlich mit seinem Team ausbaute und seitdem persönlich ca. 11.000 Stunden in dieses Projekt investiert hat.

    Dafür gebührt ihm und seinem Team ein großes, großes Lob – die zahlreichen Besucher sind ein Beweis dafür, dass seine Anstrengungen nicht umsonst waren.

                                                                                              „Der Beobachter“     

Kurt Moser bei der Pflege seines Wassererlebnisweges
Kurt Moser bei der Pflege seines Wassererlebnisweges

Fotos - "Der Beobachter"

INFO:   12. WASSERERLEBNISFEST - 14. Aug. 2016